HL Aktuell 1/2018

Themen

Der Vorplatz des Bahnhofs der Stadt Fürstenwalde/Spree dient als innerstädtische Verknüpfungsanlage, auf der Anforderungen mehrerer Nutzergruppen bzw. Verkehrsteilnehmer mit jeweils unterschiedlichen Anforderungen befriedigt werden müssen. Ein nicht immer einfaches Zusammenspiel, bei dem sowohl verkehrliche als auch städtebauliche Ansprüche zu berücksichtigen sind. Insbesondere zu Hauptverkehrszeiten kommt es dabei im Bereich des Bahnhofsvorplatzes vermehrt zu Konflikten zwischen den einzelnen Nutzergruppen und zu Einschränkungen aufgrund der unkoordinierten Beanspruchung einer „gemeinsamen“ Fläche. Die sich daraus ergebenden Defizite haben zur Folge, dass sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Qualität des Verkehrsablaufs darunter leiden.

Daher wurde von HOFFMANN-LEICHTER im Auftrag der Stadtverwaltung eine verkehrliche Untersuchung zur Situation am Bahnhofsvorplatz Fürstenwalde/Spree durchgeführt, welche dem Handlungsfeld Verkehrssicherheit eine besondere Aufmerksamkeit widmete. Durch ein Bestandsaudit galt es, vorhandene Sicherheitsdefizite aufzudecken und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Erschließungs- und der Aufenthaltsqualität zu erarbeiten.

Dafür wurde zunächst eine Bestandsanalyse durchgeführt, um Defizite bei der Nutzung der Verkehrsanlagen aufzuzeigen. Die bestehenden Nutzungsansprüche, die Eigenschaften der Verkehrsanlagen und die resultierenden Konflikte wurden zunächst zusammengefasst und daraus die Anforderungen an die Verkehrsanlagen abgeleitet. Daraufhin wurden entsprechende Maßnahmen und Handlungsempfehlungen entwickelt. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der räumlichen Trennung des Bring- und Holverkehrs vom Busverkehr. Dadurch soll erreicht werden, dass die Fahrgäste weitestgehend nicht die Fahrbahn des Bahnhofsvorplatzes benutzen müssen, sondern stattdessen auf den für Fußgänger vorhandenen (und baulich abgesetzten) Verkehrsflächen zu den wartenden Fahrzeugen geführt werden.

Im Rahmen der erarbeiteten Handlungsempfehlungen wurden einerseits kurzfristige Maßnahmen zur Reorganisation des Verkehrs erarbeitet, die durch verkehrsorganisatorische und verkehrsrechtliche „Sofortmaßnahmen“ zeitnah und mit geringem Aufwand eine Verbesserung der Verkehrssituation erzielen. Andererseits wurden auch mittelfristige Maßnahmen zur dauerhaften Verbesserung der Verkehrssituation vorgestellt, die insgesamt die Qualität der Erschließung im Bahnhofsbereich und die Verkehrssicherheit erhöhen.

Bei einer gemeinsamen Abstimmungsrunde mit Teilnehmern der Stadtverwaltung, der Polizei, der Busgesellschaft und der Taxiinnung dienten die von HOFFMANN-LEICHTER vorgestellten Ergebnisse dabei als Diskussionsgrundlage. Die Ergebnisse der Bestandsanalyse konnten von allen Teilnehmern bestätigt werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden unter Beachtung der dargelegten Randbedingungen und jeweiligen Nutzungsansprüchen der Betroffenen diskutiert und verfeinert. Die Ergebnisse des Abstimmungsgesprächs wurden anschließend in einem Protokoll zusammengefasst und in den abschließenden Bericht eingearbeitet. Damit wurden die Weichen für eine verkehrssichere Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes gestellt.
Im Zuge der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in der Berliner Innenstadt wird ab Frühjahr 2018 auch der Parkraum in der Nördlichen Luisenstadt bewirtschaftet. Neben der Erfassung der technischen Rahmenbedingungen sowie der Planung der neuen Bewirtschaftungsinfrastruktur übernahm HOFFMANN-LEICHTER in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Mitte von Berlin auch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Im Vorfeld der Parkraumbewirtschaftung führte HOFFMANN-LEICHTER eine eingehende Parkraumerhebung durch. Diese zeigte, dass das vorhandene Stellplatzangebot regelmäßig überlastet ist. Der hohe Parkdruck wird im Wesentlichen durch Beschäftigte bzw. Berufspendler verursacht, sodass Anwohner oder Besucher oftmals Schwierigkeiten haben, einen Kfz-Stellplatz zu finden. Im September 2016 beschloss das Bezirksamt Mitte von Berlin daher die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung um die Zonen 36 und 37 im südöstlichen Teil des Bezirks Mitte. Dadurch sollen die Parksituation für Anwohner, Besucher und ortsansässige Gewerbetreibende verbessert und gleichzeitig Berufspendler zum Umstieg auf den Umweltverbund angeregt werden.

Ein wichtiger Bestandteil von Vorhaben dieser Art ist die projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit. Auf Seiten der Bewohner herrschen oftmals Skepsis und Vorbehalte gegenüber der Parkraumbewirtschaftung. Um Betroffene und Interessierte zu informieren, erstellte HOFFMANN-LEICHTER eine Informationsbroschüre, die durch das Bezirksamt an die betroffenen Haushalte verteilt wurde. Um mit den Bewohnern persönlich in Kontakt zu treten, führte HOFFMANN-LEICHTER im Oktober 2017 gemeinsam mit dem Bezirksamt Mitte Bürgerinformationsveranstaltungen durch, um dadurch das Verständnis und die Akzeptanz für die Bewirtschaftungsmaßnahme weiter zu stärken. Neben der Moderation der Veranstaltungen sowie der Präsentation von Ergebnissen des Parkraumkonzepts durch HOFFMANN-LEICHTER waren sowohl Mitarbeiter des Ordnungsamts als auch des Bürgeramts zur Beantwortung von Fragen im Podium vertreten.
In Vorbereitung der Landesgartenschau 2019 in Wittstock/Dosse plant die Stadt die Umgestaltung ihres denkmalgeschützten Bahnhofsareals. Der derzeitige Leerstand der Bahnhofsgebäude und die unbefriedigende Freiraum- und Verkehrssituation auf dem Bahnhofsvorplatz werden der zentralen Lage und der Bedeutung des Bahnhofs in der Stadt heute und in der Zukunft nicht gerecht. Ziel ist es deshalb, die leerstehenden Bahnhofsgebäude zu sanieren und zukünftig für Verwaltung und Gesundheitsversorgung zu nutzen. Der Bahnhofsvorplatz selbst, der durch ungeordnete Verkehrsflächen mit wenig Aufenthaltsqualität gekennzeichnet ist, soll zukünftig als repräsentatives Entrée zur Altstadt dienen sowie die Bürger und Gäste der Stadt Wittstock/Dosse empfangen.

In Zusammenarbeit mit der Hager Partner AG erbringt HOFFMANN-LEICHTER Planungsleistungen für die Verkehrsanlagen sowie für die Bemessung des neuen Regenwasserkanalsystems inklusive der notwendigen Reinigungsanlagen.

Im Zuge der Neuordnung der Verkehrsflächen wird der wenig einladend wirkende und als weitläufig empfundene Busbahnhof zurückgebaut. Die Haltestellen rücken dichter an die Bahnhofsgebäude und ermöglichen somit kürzere Umsteigewege. Aufgrund der Taktung des Linienverkehrs und des zeitlichen Abgleichs zu den Anschlusszügen der DB AG ergibt sich eine sehr ungleichmäßige Verteilung der an- und abfahrenden Busse. Zugespitzt gesagt, findet der gesamte stündliche Busverkehr innerhalb von nur fünf Minuten statt. Auch aus diesem Grund war es der Wunsch der ORP (Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft), den Bussen ein unabhängiges Ein- und Ausfahren aus den Haltestellen zu ermöglichen.

Für die Umsetzung wurde durch die Stadt und durch die ORP eine Sägezahnaufstellung entlang des Bahnhofsvorplatzes vorgeschlagen. Da diese den Platz optisch aber deutlich als Verkehrsfläche ausweist und somit die Aufenthaltsqualität mindert, wurde in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten der Hager Partner AG als Alternative dazu eine gerade Bahnhofskante entwickelt, die die stadtgestalterischen Vorzüge mit den Anforderungen des öffentlichen Personennahverkehrs vereint. Ergänzt wird der Bahnhofsvorplatz unter anderem mit Sitz- und Spielgelegenheiten, die sich in ihre Umgebung einfügen.

Im weiteren Bahnhofsareal wird der vorhandene Parkplatz erweitert und mit Stellplätzen für Taxi und Kiss & Ride ergänzt. Darüber hinaus werden drei Stellplätze mit einer Lademöglichkeit für E-Autos ausgerüstet.

Mit der neu definierten Bahnhofsplatzkante und der zukünftigen Freianlagenplanung erhält der Bahnhofsvorplatz ein ansprechendes und einheitliches Erscheinungsbild. Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wurde im September 2017 begonnen.
Unser Ziel sind begeisterte Kunden, deshalb fragen wir unsere Auftraggeber nach jedem Projekt, ob die an uns gestellten Erwartungen während der Projektbearbeitung erfüllt wurden. Ein hoher fachlicher Anspruch und große Transparenz zählen zu unseren wichtigsten Qualitätskriterien. Wir haben deshalb die Ergebnisse dieser Befragungen für Sie in einer Grafik visualisiert.

Auf die Frage: „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit HOFFMANN-LEICHTER?“ antworteten alle Auftraggeber mit „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“.

Bei den differenzierten Fragen zum Leistungsbild des Unternehmens urteilten für die „Fachliche Beratung“, „Persönlicher Ansprechpartner“, „Zuverlässigkeit der Aussagen“ und „Freundlichkeit am Telefon“ 100% der Befragten mit „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“.
Auch „Telefonische Erreichbarkeit“, „Flexibilität der Mitarbeiter“, „Einhaltung der Terminketten“, „Darstellung von Grafiken“ und „Layout der Projektdokumentation“ wurden durchgehend sehr positiv bewertet.

Die Begeisterung unserer Kunden ist und bleibt das Hauptaugenmerk unseres Büros! Wir haben es uns zum Ziel gemacht, der beste Dienstleister in den Bereichen Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Straßenverkehrstechnik zu sein und zu bleiben. Unsere Mitarbeiter verstehen sich somit als kundenorientierte Planer und Berater, die an Ihrer Seite dazu beitragen, Ihre Investitionen zu begleiten und zu sichern.

Ihre Aussagen, Anmerkungen und Hinweise sind für uns ein wichtiger Gradmesser. Durch Ihr Feedback bekommen wir die Chance, unsere Leistung und unsere Qualität stetig zu verbessern, sodass die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit Ihnen, unseren Kunden, optimal abläuft und gesteckte Ziele schnell erreicht werden können.

Natürlich können Sie uns gerne auch außerhalb dieser Befragungen jederzeit kontaktieren um uns ihre Anregungen, Beobachtungen oder Wünsche mitzuteilen. Nur so können wir unsere Abläufe weiter optimieren damit Sie, als unsere Kunden, mit uns rund um zufrieden sind.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Feedback!