Beschreibung
Die Rombachstraße befindet sich im Stadtteil Aachen-Brand und dient hier überwiegend als Wohnstraße. Entlang der Straße befinden sich mehrere bedeutende Ziele, insbesondere Sportanlagen und Gewerbenutzungen, die relevante Besucher*innenverkehre erzeugen. Im nördlichen Abschnitt ist die Rombachstraße Bestandteil der in Planung befindlichen Rad-Vorrang-Route Brand. Mit deren Umsetzung ist eine Anpassung der Straßenraumaufteilung sowie der Wegfall von ca. 40 bis 45 Kfz-Parkständen verbunden. Im Bestand deckt das vorhandene Parkplatzangebot den Bedarf werktags in der Regel ab, während der Hauptspiel- und Trainingszeiten der Vereine tritt abschnittsweise jedoch eine höhere Nachfrage als das Angebot auf. Vor diesem Hintergrund wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro HAPPOLD eine Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines Mobility Hubs auf der Dreiecksfläche (Flurstück 973) an der Rombachstraße erarbeitet. Die Untersuchungsfläche ist im Bestand eine Grünfläche mit Busch- und Baumbestand.
HOFFMANN-LEICHTER war federführend für die umfangreiche Parkraumerhebung sowie die Baubeschreibung verantwortlich.
Erbrachte Leistungen
Parkraumerhebung und Ermittlung des Stellplatzbedarfs
- Aufnahme des öffentlichen Parkraumangebots
- Vorbereitung und Durchführung von zwei Erhebungen der Parkraumauslastung sowie der Kennzeichen entlang der umgebenden Wohnstraßen sowie der Parkmöglichkeiten der Sportstätten – an einem durchschnittlichen Wochentag und einmal an einem Samstag bei vollem Spielbetrieb und Wochenmarkt
- Auswertung der erfassten Kennzeichen und der Parkraumauslastung, inkl. der Parkdauer der Fahrzeuge (Kurz-, Mittel-, Langzeitparker)
- Ermittlung des minimalen Stellplatzbedarfs anhand der Stellplatzsatzung der Stadt Aachen für Kfz und Rad
- Ermittlung des Bedarfs für zwei Szenarien
- Normaler Werktag ohne Spielbetrieb
- Wochenende mit Spielbetrieb/Event
- Abschätzung der zu ersetzenden Parkplätze im Mobility-Hub
Baubeschreibung
- Erarbeitung einer Gesamtkonzeption und allgemeiner Anforderungen an die Verkehrsorganisation des Mobility Hubs
- Aussagen zu Dimensionierung der Stellplätze, Fahrgassen, Rampen und Höhen, Ladeinfrastruktur, Fuß- und Radverkehr, Markierung, Beschilderung, Sicherheit, Dach- und Fassaden, Bauweise, weitere Nutzungen wie Sharing, Aufenthalt, Pakstation,Handel, baurechtliche Vorgaben
- Prüfung des Entwurfs auf Leistungsfähigkeit der Rampen im Bezug auf Zeitbedarf und Wartezeiten
- Erarbeitung einer Flächenaufstellung, zur Abschätzung der benötigten Grundfläche, eines Lageplans sowie eines Beispielgrundrisses für das Hub
Kontakt
Mobilitäts- und Verkehrskonzepte
