Beschreibung
Im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam wurde eine Machbarkeitsuntersuchung zur Umgestaltung des Areals der Haltestelle „Platz der Einheit / West“, durchgeführt. Als Teil des Haltestellenbereichs Platz der Einheit stellt dieser einen Kreuzungspunkt von sämtlichen Straßenbahnlinien sowie zahlreichen Stadt- und Regionalbuslinien dar und ist einer der wichtigsten Umsteigepunkte der Stadt.
Ferner streift das Areal frequentiert genutzte Wegebeziehungen für Fuß- und Radverkehre. Letztere befinden sich im Konflikt mit bestehendem Kfz-Verkehr. Die Verbindung Yorckstraße – Am Kanal nutzt der Kfz-Verkehr zur südlichen Umgehung der historischen Innenstadt. Entsprechend erweitert dies das Untersuchungsgebiet.
Angesichts zunehmender Kapazitätsengpässe im ÖPNV soll die Infrastruktur für mehr Straßenbahnabfahrten ertüchtigt werden. Die Untersuchung stellt verschiedene Gestaltungsoptionen gegenüber, welche unter Abwägung von Zielen bzgl. Kapazitätserweiterung, betrieblicher Flexibilität, Wegebeziehungen, abgesicherten Radverkehr, Denkmalschutz, Erhalt des Baumbestands, Umgestaltungsaufwand und Nutzung städtebaulicher Potenziale erfolgten.
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liefern somit eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte.
Erbrachte Leistungen
Bestandsanalyse
- Umfassende Erhebung und Auswertung der bestehenden Verkehrssituation im Untersuchungsraum. Analysiert wurden u.a.: Taktzeiten der einzelnen Verkehrsmittel, Umstiegsbeziehungen zwischen den Linien, Quell- und Zielbeziehungen des Fußverkehrs, Verkehrsführungen für Fuß-, Rad-, Bus- und Straßenbahnverkehr sowie MIV, Einhaltung relevanter Regelmaße, Grünzeitkapazitäten des verkehrsabhängig signalisierten Knotenpunktes, Leitungsbestand nach bereitgestellten Informationen
Umgestaltungsalternativen
- Erarbeitung und Überarbeitung möglicher Entwurfsszenarien
- Entwicklung von drei planerischen Alternativen, dargestellt als Draufsichten und Querschnitte. Die Alternativen berücksichtigen insbesondere folgende Anforderungen: Leistungsfähigkeit des Knotens, Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit der Wegeführung, Maßnahmen zur Klimaanpassung, betriebliche Flexibilität, Denkmalschutzanforderungen
- Vergleichende Bewertung der drei Alternativen mit Hilfe einer gewichteten Nutzwertanalyse
- Zusammenfassung zu einer fundierten Entscheidungsgrundlage
Kontakt
Mobilitäts- und Verkehrskonzepte
