Beschreibung
Die Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH beabsichtigt die Entwicklung der Elisabeth-Aue, einem derzeit großteils landwirtschaftlich genutzten ehemaligen Rieselfeld im Norden Berlins im Bezirk Pankow. Auf dem Gebiet mit einer Fläche von etwa 73 ha soll ein Neues Stadtquartier (NSQ) mit ca. 5.000 Wohneinheiten sowie sozialen und gewerblichen Angeboten geschaffen werden. Hierfür fand im Sommer 2025 ein Planungswettbewerb statt, bei welchem insgesamt 13 Planungsteams erste Ideen für die städtebauliche Entwicklung der »E-Aue« präsentieren. HOFFMANN-LEICHTER wirkte an der Auslobung mit und begleitete das städtebauliche Verfahren beratend in der Rolle als Sachverständige. Parallel dazu wurde von HL eine Mobilitätsstrategie erarbeitet, um die verkehrlichen Randbedingungen für die äußere und innere Erschließung der „E-Aue“ zu skizzieren. Diese soll im anschließenden Werkstattverfahren für die ausgewählten Teams als Leitfaden dienen, damit die Entwürfe von Beginn an eine autoarme Quartierskonzeption mitdenken. Die Strategie stellt auch die Grundlage für das Mobilitätskonzept des späteren Siegerentwurfs dar.
Erbrachte Leistungen
Städtebaulicher Wettbewerb
- Vorbereitung und Durchführung eines Kick-Off-Workshops unter Beteiligung von SenStadt, SenMVKU, EGE und Bezirk Pankow
- Zuarbeit von Textbausteinen und Darstellungen für die Aufgabenstellung der Auslobung zum Wettbewerb
- Begleitung des städtebaulichen Verfahrens als Sachverständige: verkehrliche Hinweise für den Vorprüfbericht, Teilnahme an der Preisgerichtssitzung, vertiefende Hinweise für die Siegerentwürfe, Teilnahme an Öffentlichkeitsveranstaltungen
Mobilitätsstrategie
- Umfassende Grundlagenermittlung unter Berücksichtigung vorliegender Konzepte, Rahmenpläne und Unterlagen
- Analyse des Umfelds unter Berücksichtigung zukünftiger infrastruktureller Entwicklungen (für Fuß- und Rad, ÖPNV und MIV)
- Entwicklung von übergeordneten Leitzielen für das Gesamtquartier sowie spezifisch für Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und MIV
- Ableitung eines SOLL-Zustands für die innere und äußere Erschließung der E-Aue für Fuß und Rad, ÖPNV und MIV
- Ableitung von Nutzergruppen, Wegetypen und Darstellung von schematischen Querschnitten je Wegetyp
- Erstellung schematischer Knotenpunktentwürfe für zwei zentrale Gebietszufahrten
- Ableitung erster Vorgaben zu Mobility-Hubs (Flächenbedarfe, Mobilitätsangebote, SP-Schlüssel)
- Darstellung von quantitativen und qualitativen Merkmalen von Radabstellanlagen
- Erarbeitung eines Grobkonzepts zur Evaluation sowie zur weiteren Umsetzung (u. a. mögliche Bauphaseneinteilung, gutachterliche Empfehlungen für das weitere Verfahren)
Kontakt
Mobilitäts- und Verkehrskonzepte
