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U3 Ersatzneubau der Aufstellanlage

Verkehrsführungspläne für den U-Bahnhof Krumme Lanke

Südlich der U‑Bahnstation Krumme Lanke befindet sich unter der Argentinischen Allee eine rund 150 Meter lange, unterirdische Aufstellanlage, in der nachts U‑Bahnzüge abgestellt werden. Die im Jahr 1929 errichtete Anlage weist inzwischen bauliche Defizite auf und erfordert daher eine umfassende Erneuerung. Für die Sanierung wird der bestehende Tunnel vollständig zurückgebaut und anschließend der Rohbau der Aufstellanlage neu errichtet.

U3

Im Falle einer zukünftigen Verlängerung der U‑Bahnlinie U3 bis zum Mexikoplatz soll dieses Tunnelstück als Bestandteil des neuen Streckenabschnitts weitergenutzt werden.

Für den Ersatzneubau des Bahnhofs Krumme Lanke hat HOFFMANN‑LEICHTER die Verkehrsführungspläne sowie die anordnungsreifen Verkehrszeichenpläne erarbeitet. Diese umfassen mehrere Bauphasen im Bereich des Knotenpunkts Argentinische Allee / Fischerhüttenstraße. Bei der Planung wurden alle einschlägigen Regelwerke und Richtlinien – darunter RSA 21 und ASR A5.2 – sowie unsere Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten berücksichtigt, um einen reibungslosen Anordnungsprozess sicherzustellen. Zudem wurde gewährleistet, dass während der Bauzeit sowohl die Linienführung der BVG‑Busse in der Argentinischen Allee als auch der Anlieger‑ und Versorgungsverkehr aufrechterhalten werden können.

Im Verlauf der Planung zeigte sich, dass am genannten Knotenpunkt die Einrichtung provisorischer Lichtsignalanlagen erforderlich wird. Daher wurden ergänzend zu den Verkehrsführungs‑ und Verkehrszeichenplänen auch verkehrstechnische Unterlagen für die Lichtsignalanlage Argentinische Allee / Fischerhüttenstraße erstellt. Diese umfassten die Erarbeitung von Signallageplänen sowie die Identifikation und Bewertung bauzeitlicher Konfliktpunkte. Auf dieser Grundlage wurden die optimalen Zwischenzeiten berechnet und die Signalzeitenpläne entwickelt. Für den ÖPNV und den Kfz‑Verkehr wurde zudem eine verkehrsabhängige Steuerung implementiert. Abschließend erfolgte die Abstimmung der Berechnungen mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Abteilung VI A.

Im Rahmen des Bauvorhabens wurden zudem weitere flankierende Maßnahmen verkehrsplanerisch begleitet, darunter Suchschachtungen für Leitungsumverlegungen, die Einrichtung von Wendemöglichkeiten für Buslinien, Bohrungen im Zuge von Baugrunduntersuchungen und vieles mehr.

Mit unserer verkehrsplanerischen Expertise leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung eines zentralen Infrastrukturprojekts im Berliner Südwesten.

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Kontakt

j.braetz

Julia Brätz

030 8872767-14